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Die meisten von uns hatten bereits eine Operation im Spital. Die meisten sind vorher angespannt, vor allem wenn es um eine Vollnahrkose geht. Man wird nervös davor, man fragt sich wie sieht es danach aus? Welche Auswirkungen haben die Medikamente, die Anästhesie? Meistens ist danach eine lange Genesungsphase vorprogrammiert.

Mitte 2018 hatte mich eine Kundin gebeten ihr bei der Operation des Knies, Ersatz einer Teilprothese auf eine Vollprothese im rechten Knie, zu unterstützen.

Sie hatte bereits mehrere Operationen gehabt. Während der ersten Sitzung ging es darum, warum ihr Knie überhaupt ein Problem ist. Vielfach sind solche Sachen nur Symptome eines tieferen Problems. Wird dies nicht aufgelöst, kommen die Symptome an einem anderen Ort. Dies konnte gut aufgelöst werden. An einer nächsten Sitzung ging es vor allem darum, die Operation als ein positives Ereignis zu sehen und die Angst bzw. die Bedenken zu wandeln. Dies ist immer sehr wichtig, dass eine Operation bereits positiv angegangen wird. Auch wurde gleichzeitig die Hypnose geübt. Jeder Mensch reagiert anders, die einen gehen leichter in die Hypnose, andere brauchen mehr Zeit, andere haben eine Angst davor. Bei der dritten Sitzung haben wir dann bereits für die Operation geübt, so dass es klar war wohin ich sie mental „entführe“.

Sie hatte sich auf Raten der Ärzte für eine Spiralanästhesie entschieden. Sie wollte auf keinen Fall wieder eine volle Anästhesie haben. Wir hatten dann noch Gespräche mit dem Anästhesie-Arzt und der Ärztin. Dadurch, dass sie positiv zur Hypnose eingestellt waren, konnten wir es wie geplant auch durchführen.

Im Operationssaal war sie schnell in Hypnose und wir machten zusammen eine Reise. Sie bekam nicht viel mit von der Operation, es war ihr gleichgültig. Ich hatte sie während der ganzen Operation von ca. 2.5h ständig in Hypnose. Während der Operation wurde gesägt und gehämmert, es war wie in einer Autowerkstatt. Es roch auch immer wieder nach verbranntem Fleisch und Knochen.

Nach der Operation war sie wieder hellwach, war sehr aufgestellt, hat gelacht und kam so in den Aufwachraum. Sie brauchte bis zum Abend keine Medikamente mehr, sie hatte keine Schmerzen. Es wurde ihr auch keine Beinsonde für Schmerzmittel gelegt.

In den nächsten Tagen arbeiteten wir weiter, wie es normal ist bei Operationen will man schon nach Hause, bevor alles in Ordnung ist. Das Knie heilte sehr schnell, es gab überhaupt keine Probleme mehr damit. Wobei es muss auch gesagt werden, dass sie regelmässig auch Selbsthypnose machte, zum Teil hatte sie auch gesprochene Texte von mir.

Das Fazit der Klientin: Ich würde es wieder so machen, es ging so gut (sie hatte bereits mehrere Operation hinter sich gehabt). Die Heilung ging schnell und sie hatte nie die Nachteile einer Vollnarkose.

Puls Spezial vom 17.09.2018

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